img
Jan, 2021
Eine Basis schaffen

Mit dem neuen Jahr kommt endlich wieder Bewegung in die Baustelle. Gleich im Jänner wird der Kanal für Schmutz-und Regenwasser verlegt, der Vorplatz abgegraben und für die künftige Befahrbarkeit mit Bruchschotter aufgebaut.

BETONLOS FUNDAMENTIEREN

Der Wintereinbruch erschwert die Arbeiten zwar an einigen Stellen, sorgt aber auch für eine relativ "saubere" Baustelle. Für die Fundamentarbeiten schaufeln wir also einiges an Schnee weg und legen unser davor ausgestecktes Schnurgerüst mit den Positionen für die Fundamente wieder frei. Die Schraubfundamente wurden dann innerhalb von zwei Tagen und ohne gröbere Zwischenfälle eingebracht. An ca. 30 Positionen gehen jetzt 3,5m tiefe Schrauben in die Erde, die mit einer Kopfplatte versehen, das Auflager für unsere Holzmodule bilden werden. Die einzelnen Schrauben bestehen aus 1,0 bzw. 0,5m langen Schäften, die so oft verlängert werden, bis die benötigte Tragfähigkeit erreicht ist. Nach Einbau haben wir einen statischen Nachweis für die punktuelle Tragfähigkeit von über 85 kN erhalten – das sind 8,5 Tonnen pro Schraube und damit deutlich mehr, als unser maximales Lastfeld vorgegeben hat. In der Zwischenzeit wurde auch die Nutzung der Schraubfundamente zur Blitzableitung geprüft und freigegeben.

Die Kanalrohre verkleiden wir mit Stahlblechen(Lüftungsrohre) und schäumen die Zwischenräume für die Frostsicherheit aus. Die Frischwasserleitung bekommt zusätzlich eine Begleitheizung. Als letzten Schritt, bevor die Module aufgebaut werden können, kommt die Rollierung zwischen die Fundamente. Mit maschineller Unterstützung ist das schneller erledigt, als angenommen.

Nähere Infos zu den Schraubfundamenten unter neuco.eu